… dass Karlheinz Schreiber, seines Zeichens Waffenlobbyist und Ausgelieferter, eine Website betreibt, um der öffentlichen Meinung wenigstens ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen. Nur for your interest sozusagen:
Immer was neues auf Lager, die BILD. Zum Glück gibt’s Leute wie Stefan Niggemeier, die so allerhand über das Blättchen herausfinden. Aber von vorne. Irgendwann vor etlichen Jahren war ich noch recht unbewandert mit Grafikprogrammen und ein riesiger Fan des BILDblogs. Da gab es eine Aktion, bei der man Werbepostkarten für das BILDblog erstellen und einsenden konnte. So entstand der Schlagzeil-o-mat. Leider ist die Datei von damals nicht mehr auffindbar. Jedenfalls hat ein gewisser Malcolm B. die Idee dann in Flash umgesetzt. Das steht auch unten am Rand der Applikation so geschrieben.
Die BILD fand die Idee wohl auch ziemlich geil. Deshalb gibts das Teil jetzt auch als iPhone-App von BILD, und heißt – na? – schLACHzeil-o-mat. Wirklich sehr kreativ. und so siehts aus:
Ich fühle mich nun sehr geehrt, dass es von meiner Idee (die so alt ist, dass ich sie schon verdrängt habe) nun eine iPhone App gibt. Nur leider fühlte ich mich geehrter, würde ich nicht von der BILD in der Form geadelt. darauf kann ich verzichten. Zumal die BILD-App kostenpflichtig ist. Aber, ach, ist mir ja wurscht glaube ich. Das Bild der App gehört übrigens ausschließlich bild.de, ich habe mir die Freiheit genommen, es hier zu zeigen.
Hier gehts übrigens noch zum Beitrag auf BILDblog.de
So. Jetzt auch ich. Anscheinend geht Google langsam dazu über, das Wave-Universum zu füllen. In den letzten Tagen hat Google also in Wave eine neue Welle von Einladungen losgetreten. Ursprünglich konnten alle Nutzer, die sich vor Urzeiten selbst zu Google Wave anmeldeten, eine handvoll Einladungen vergeben, die Eingeladenen jedoch nicht. Nun haben die Nutzer aus der zweiten Reihe ihrerseits jeweils acht Einladungen frei. So langsam wächst die Welle. Wer also eine Einladung haben möchte, fülle folgendes Formular aus. Ich mache mit den Adressen nichts. Die Formulardaten gehen an einen gesonderten Mailaccount, den ich hinterher wieder löschen werde, inklusive der darin enthaltenen Daten. Wegen Datenschutz und so. update:
Leider waren die Einladungen schneller weg als ich das Formular von der Seite nehmen konnte. Google scheint die Invites aber recht zügig zu vergeben. Solltet Ihr bis morgen nix im Posteingang haben, stürzt euch bitte aufs nächste Opfer.
Wordpress 2.8.5 ist mit einer Menge Sicherheitsupdates schon ein bisschen länger verfügbar, und die nächste große Version, nämlich Wordpress 2.9 steht in den Startlöchern. Für diese neue Version haben die Entwickler zwei großangelegte Bughunts angesetzt. Die erste Jagd wird vom Donnerstag bis Sonntag (5. – 7. November) gehen. Das gibt einem genug Zeit, sich vorzubereiten, sich mit dem neuesten Build einzudecken und schonmal alles in einer Sandbox zu installieren. der zweite Bughunt, geht vom 14. bis 16. November, und überschneidet sich mit dem WordCamp in New York, wo es einen Nebenraum für Wordpress-Entwickler geben wird, die sich durch die bug tickets wühlen.
Die Kernziele des ganzen Aufrisses:
Testen. Patches testen. Und dann von vorn. Einen Überblick über Lösungen, die getestet werden müssen findet man während der Aktion in diesem Report.
Fehler beheben. Einen Überblick über ungelöste Probleme bietet dieser Report.
Tatsächlich ist jetzt auch eine Einladung zu Google Wave bei mir eingetrudelt. ich hatte ja schon gemutmaßt, dass man Brüste braucht, um eine zu bekommen. Ach, egal. Jetzt hab ich mich jedenfalls gestern Abend noch ein bisschen eingehender damit beschäftigt, und bin relativ begeistert. Wer noch nicht weiß, was Wave eigentlich ist, der ziehe sich folgendes Bewegtbildwerk rein:
Eine Welle machen
Klar, Wenn man so hochgestochene Erwartungen teilt, Wave würde in absehbarer Zeit die gesamte Kommunikation revolutionieren, der ist leicht schief gewickelt, aber ich glaube, dass Google Wave (zum Glück) einfach mal mutig vorangeht, und zeigt, was möglich ist, und wie Kommunikation und Zusammenarbeit in Zukunft aussehen könnte.
Ich vergleiche derlei experimentellen Kram immer gerne mit den Fahrzeugstudien, die die Automobilindustrie für Messen und Ausstellungen hervorbringt. Die werden so nicht in Serie gehen, aber geben einen deutlichen Fingerzeig, in welche Richtung es gehen soll/kann. Na gut, ein wenig hinkt der Vergleich. Die Google-Tools gehen ja meist später schon in der Form irgendwann in die breite Masse. aber das netz ist ja nun auch ein wenig schnelllebiger als die Autobranche.
Lobhudeln
Ich jedenfalls habe gestern schon ein wenig rumgewavt (wird Zeit, dass das so in den Duden kommt), und bin ziemlich angetan. und das aus mehreren einfachen Gründen:
Das Interface ist sensationell intuitiv und sehr übersichtlich
Die Kommunikation ist sauschnell
Die Schnittstellen funktionieren einwandfrei, genauso die kleinen Tools und Helferlein
Wave ist deutlich erwachsener, als man vermuten würde. Wer einen bunten neuen Chatclient zum rumalbern sucht, wird enttäuscht. Das Teil ist einfach zu praktisch und zu sehr auf Teamkommunikation ausgelegt.
Google Wave ins Blog integrieren
Was ich jedem Blogger noch ans Herz legen möchte ist ein grandioses Wordpress-Plugin namens Wavr. Mit dem ist es möglich, eine Wave in einen Blogpost oder eine statische Seite einzubinden. So lässt sich bequem live bloggen, und gleichzeitig Feedback abholen. Zu sehen ist das Ganze hier schon unter “Die Welle“. Einziger Nachteil: Sehen kann das nur, wer auch schon einen Wave-Account hat. Aber ich bin zuversichtlich, dass es demnächst neuere und bessere Plugins geben wird, die die Inhalte dann für jeden zugänglich und gleichzeitig für Waver bearbeitbar machen können.
Erweitern
Toll sind ein paar nützliche Tools, die hier als Liste einsehbar sind. Von Spielen wie Sudoku, Schach und Backgammon über Chatbots und Übersetzungsdienste bis zu Bots, die leere Blips (Beiträge) automatisch entfernen, lassen sich viele der Tools ganz einfach zum Adressbuch und dadurch als Teilnehmer zur Wave hinzufügen. Dazu haben die Bots eine Mailadresse, die auf @appspot.com endet. Easy as hell. Viel Spaß auf der Welle, sofern ihr drin seid.