by Jan on Montag, Oktober 12th, 2009 |
No Comments | Schlagwörter:Apple, Apps, iPhone, Tweetie 2
Was haben wir gewartet! Endlich gibts Tweetie 2, den Nachfolger der (meiner bescheidenen Meinung nach) besten Twitter-App fürs iPhone überhaupt. Schon Tweetie 1 war ein Kracher. Das lag vor Allem an der intuitiven Bedienung, der Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit. Zwar hatte man nicht so viele Organisationsmöglichkeiten für Tweets und Gruppen (wie in TweetDeck bspw.), dafür war die App stabil und hat immer einwandfrei funktioniert. Und das erwartet man schließlich auch.
Nun ist also der Nachfolger da. Ich habs mir auch gleich besorgt (2,39€), und erstmal ausgiebig getestet. Erster Eindruck: Wow. Aber ich will von vorn anfangen, und zwar mit den Funktionen, die einem auch als ‘Ottonormaltwitterer’ sofort auffallen. Ich schätzte an Tweetie vor allem die Optionen, die unter den Tweets versteckt waren, und die man durch bloßes Drüberwischen freilegen konnte. Dieses Optionsfeld wurde in Tweetie 2 etwas bereichert. Dort stehen nun fünf Shortcuts zur Verfügung (Reply, Bookmark, Profil des Absenders, Favorite), eins davon führt gleich weiter zu noch mehr Optionen. Darunter praktisches wie das Versenden eines Links zum Tweet, Übersetzung des Tweets oder das Versenden per Mail.

Tweetie 2 merkt sich übrigens mittlerweile den Status der App beim Verlassen (oder wenn man zwischendurch einen Anruf entgegennimmt), und macht beim nächsten Start da weiter, wo man vorher aufgehört hat. Neu sind auch die Indikatoren, die in der unteren Leiste auftauchen, sobald es in einem Bereich was Neues gibt, sowie eine Live-Filter-Suche für die Timeline. Beim Verfassen eines Tweets gibt es auch Neues. Mehrwert-Services wie Bilderupload, Geotagging, URL-Kürzer und Followerlisten verbergen sich hinter der Zeichenanzahl-Box. Dort gibts jetzt auch ne tolle Hashtag-Suche. So stellt man, wenn einem selbst nix gutes einfällt, zumindest sicher, dass man die aktuellen trending topics bedient. Beim Antworten auf Tweets per @-Reply kann man nun bei der eigenen Angabe das Fald nach unten ziehen und nochmal den Original-Tweet nachlesen, der sich unsichtbar weiter oben versteckt. Sehr elegant, wie ich finde. Wer unter sich bleiben möchte, und lieber DMs verschickt, dem wird sofort auffallen, dass der Message-Bereich nun User-basiert sortiert ist, und als eine Art Chat dargestellt wird, genau wie in der SMS-App des iPhone.
Das Allertollste jedoch ist die Neue Nachlade-Funktion. Und genau wegen solcher Ideen hat die App auch den Apple Design Award bekommen. Man braucht nur noch die Timeline über den aktuellsten Tweet hinaus nach unten ziehen und wieder hochschnippen lassen, dann wird nachgeladen. Wie geil ist das denn? SCHNIPP TO RELOAD! Sen-sazz-jonell!
Jedenfalls plädiere ich hiermit für einen Kaufbefehl. 1,39 für so ein grandioses Stück Software sind jedenfalls nicht rausgeschmissen.
by Jan on Mittwoch, Juli 22nd, 2009 |
No Comments | Schlagwörter:Apple, iPhone, iPod
TechCrunch lässt sich darüber aus, dass der iPod wie wir ihn kennen wohl im Aussterben begriffen ist. Gründe dafür gibt es auch gleich dazu. Jüngst hat Apple Quartalszahlen bekanntgegeben. Dabei wurde betont, dass Apple unter sogenannten ‘pocket products’ das iPhone, den iPod touch und den iPod versteht. Daraus könnte man nun schließen, dass Apple den iPod touch nicht mehr wirklich gern zur klassischen iPod-Familie zählen möchte.
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by Jan on Mittwoch, Juni 17th, 2009 |
2 Comments | Schlagwörter:Apple, iPhone, OS 3.0, Release
Jaja, die Apple-Jünger. Ich sehe sie schon alle vor ihren Rechnern sitzen und alle vier Minuten im iTunes nach dem Update des iPhone-Betriebssystems suchen. Und jedesmal wird iTunes sagen, dass es noch kein Update gibt. Auf der deutschen Apple-Website heißt es lapidar:
Ich kann euch folgendes sagen: Vor Heute, 17. Juni 2009 18 Uhr Ortszeit wird das wahrscheinlich nix. Und wieso, erklär ich euch jetzt, liebe Kinder. Gebt fein acht:
Wenn ihr die Apple-Website apple.com auf eine andere Region – in diesem Fall Hong Kong, China – umstellt, werdet ihr bemerken, dass sich das Releasedatum des iPhone OS 3.0 auf den 18. Juni verändert.

Soll folgendes heißen: Wenn in Hong Kong die Software erst am 18. rauskommt, dann müssen wir noch mindestens bis 18:00 warten. Wieso? Weil es, wenn in Hong Kong der 18. Juni anfängt, hier genau sechs Uhr abends ist. Klingt komisch, ist aber so. Tolle Sache, das mit der Zeitverschiebung.
Ja, ich bin auch heiß drauf und kann es kaum erwarten. ich werde den ganzen Abend Copien und Pasten was das Zeug hält, mein Netbook tethern und allerlei weiteres Gedöns. Aber erstmal muss ich weg. Bei iTunes nach Updates suchen.
by Jan on Montag, November 24th, 2008 |
No Comments | Schlagwörter:Apple, Chrome, Google, PC
Google verhandelt mit Hardwareherstellern, und will den hauseigenen Browser Chrome künftig vorinstalliert an den Mann und die Frau bringen.
Im Prinzip ist das logisch. Unser aller Lieblingsbrowser Internet Explorer (Ja genau, der mit ‘Interpretationsspielraum’ bei weltweiten Standards) ist ja auch nur so verbreitet, weil Oma denkt, dass der zu “Windoh dazugehört”. Sie weiß halt nicht, dass es Alternativen gibt. Aber ob man sich jetzt freut, weil Google solche Aktionen fährt? Ich bin da unschlüssig. Noch glaube ich an das “Gute im Google”, auch wenn ich immer öfter zweifle.
Ich sage das aber kaum, weil ich kaum eine Diskussion so leid bin wie das “Ist Google zu mächtig?”-Thema. Doch ein paar gibts noch, die in die gleiche Kategorie fallen. Nämlich “Linux vs. Windows” und “Apple vs. PC”.
by Jan on Donnerstag, Oktober 9th, 2008 |
No Comments | Schlagwörter:Apple, Logo

Oh mann. Also ob Apple sich selbst durch grottiger werdendes Produktmanagement nicht schon selbst reinreitet. Jetzt hat eine Schule in den USA einen Brief von Apples Anwälten bekommen, und wurde aufgefordert, unverzüglich ihr Logo zu ändern.
Auf der Homepage der Schule kann man unterdessen abstimmen, ob die Beschwerde berechtigt ist oder nicht, sowie den Brief der Anwälte als PDF herunterladen. Ich selbst finde, dass man die beiden Logos nicht wirklich verwechseln kann. Außer man hat eine Grünblauweißschwäche und absolut überhaupt keinen Sinn für Formen. ich empfehle Apples Anwälten sowas hier:

Bild: Fisher Price – Babys erste Bausteine
[Gesehen im designtagebuch]