by Jan on Sonntag, August 29th, 2010 |
No Comments | Schlagwörter:#wbfntdy, Design, München, Typografie, Webfontday

Typolovers hergehört. Der Webfontday 2010, veranstaltet von der Typographischen Gesellschaft München e.V. findet am 13. 11.2010 in München statt. Bei diesem Symposium, das sich ausschließlich mit Webfonts beschäftigt, soll der Dialog zwischen Webworkern, Designern und Distributoren gefördert werden. Zusammen soll erörtert werden, wie in Zukunft Gestaltung im Web aussieht, und wie man halb umgesetzte und noch junge Standards in der Zukunft sinnvoll nutzen kann.
Wie ist das jetzt mit Schriften im Web? Kann ich endlich die Hausschrift einbinden? Wie mache ich das, und worauf muss ich dabei achten? Welche Auswirkungen haben die verschiedenen Betriebssysteme bzw. Browser auf die Schriftdarstellung am Bildschirm? Wie ist das überhaupt mit der Lesbarkeit von Schriften am Screen?
Als Referenten kommen u.a.:
- Jörg Schweinsberg (Linotype)
- Ralf Hermann (OpenType.info)
- Gerrit van Aaken (praegnanz.de)
- Ivo Gabrowitsch (FontFont)
- Marc Tobias Kunisch (mindgarden.de, Google)
Die komplette Liste der Vorträge, Dozenten sowie Info zur Anmeldegebühr und der Veranstaltung an sich gibts unter www.webfontday.de.
by Jan on Dienstag, September 29th, 2009 |
No Comments | Schlagwörter:Bier, München, Oktoberfest, Party, WG, Wiesn
… ist ja eigentlich jedes Jahr. Und jedes Jahr macht die fünfte Jahreszeit in München mal mehr, mal weniger Spaß. Eigentlich muss man nicht viele Worte drüber verlieren, denn jeder, der mal auf einem Festival war, weiß, worum es geht. Nur sind die menschen anders, und die Musik rangiert irgendwo zwischen Schlager, Ballermann und Volksmusik. Ich finde letztere dann auch ganz angenehm in so einem Zelt. Nur das mit den sogenannten oder auch Partyschlagern könnte man ruhig mal überdenken. Tausende von Menschen mit ohne Rücksicht auf Verluste schlingern wie irre durch die Gegend, als ob es im ganzen Land kein Bier mehr gäbe.
Den richtigen Brainfuck gibt es allerdings, wenn man wie wir so ungefähr 250 Meter von der Theresienwiese wohnt. Was man da auf der Straße zu sehen bekommt ist wirklich durch kaum etwas zu ersetzen. Leute, die ihr großes Geschäft aus der Tür des Campingmobils in die Hecke am Gehsteig fallen lassen (Bei Tageslicht. Auf dem Parkstreifen. Und die Lindwurmstraße ist vierspurig und gut frequentiert.) Schlafende Betrunkene, teilweise auch im Garten hinterm Haus. Ich verstehe immer noch nicht, wie man seinen mit Hopfenkaltschale gestählten Astralkörper über eine mannshohe Mauer wuchten kann, wenn man eigentlich ob des Pegels nicht mehr nach Hause findet.
Morgens auf dem Weg ins Büro schlägt einem schon der säuerliche Geruch von Trunkenheit und Verwesung ins noch zugequollene Gesicht. Warum ist es in den U-Bahnstationen eigentlich so windig, der Gestank bleibt aber trotzdem drin? München ist eine der wenigen Städte, in denen es (eigentlich) nie so richtig stinkende Ecken gibt. Zur Wiesn ist das anders. Wenn ich mich morgens an der Fußgängerampel durch angeschickerte Horden trachtentragender Feierheinis und -Heinetten prügle, weiß ich plötzlich, warum Arbeit auch ganz schön sein kann. Jedenfalls bis ich mich am Wochenende wieder in die Lederhose zwänge. Der Wadln und der Party wegen.
by Jan on Montag, Dezember 15th, 2008 |
No Comments | Schlagwörter:Einkaufen, Infrastruktur, Innenstadt, Leute, München
Nein, nicht der Bruno. In München. Da ist es nämlich derzeit so dermaßen voll, dass ich mir schon überlegt hab, Weihnachtsgeschenke im kommenden Jahr schon im Juli zu kaufen. Mit 3 Personen pro Quadratmeter Fußgängerzone ist nicht zu spaßen. Da bekommt man alle drei Meter mal eine Handtasche in die Rippen, Kinderwagen rollen einem über die neuen Schuhe, und gefährlich aussehende Rentner schlagen sich die Wanderabzeichenbeladenen Spazierstöcke um die Ohren. und immer mal wieder zwischendurch begegnet man jemandem, der einfach mal das ausspricht, was alle denken.
So vorgestern geschehen. Ein jüngerer Kerl bleibt plötzlich mitten auf dem Marienplatz stehen und brüllt, wir könnten ihn alle mal. Und ob wir nicht nach Hause wollen, wollte er wissen. Ich selbst fand das sehr befreiend, weil ich auch immer schlechtere Laune kriege, je länger ich mich durch Menschenmassen wühlen muss. Zwar schlendere ich mittlerweile mit einem Lächeln mit dem Strom, aber man hat ja auch nicht immer unendlich Zeit zur Verfügung.
Bis auch dieses Problem gelöst ist (vielleicht begrenzte Eintrittskarten für nicht-Münchner, aber ob da der Handel mitspielt?) muss man sich an Weihnachten eben doch mit den Leuten abfinden. Auch wenns schwerfällt.
by Jan on Dienstag, Juli 15th, 2008 |
No Comments | Schlagwörter:München, Wohnungsmarkt
Hätte ich ja nicht gedacht. gerade im angespannten Wohnungsmarkt wie ihn München kennt, geschehen noch zeichen und Wunder. “Wer suchet der findet” wurde abgelöst durch “Wer sich suchend meldet lässt sich finden”. Tadaaa!
by Jan on Dienstag, Juli 15th, 2008 |
No Comments | Schlagwörter:Halbmarathon, München, Projekt, WG, Wohnraum
Man macht sich ja keine Vorstellung …
… ist es mir gestern des öfteren entfahren. Nicht genug damit, dass man unter der Woche im Hotel in der Pension schlafen muss, bin ich gestern geschlagene sieben Stunden durch München getingelt, immer einen Fuß auf dem Bürgersteig, den anderen in der S- und U-Bahn. Nach einem gefühlten Halbmarathon immerhin zwei vielversprechende WGs angeschaut, und voller Hoffnung dass es endlich klappt. Wäre ja ganz toll. Zumal die eine in unmittelbarer Nähe meiner Arbeit liegen wird, und gleichzeitig im Einzugsgebiet einschlägig bekannter Fast-Food-Ketten. Die Mitbewohnerin die mich dort begrüßt hat war auch sehr nett superfreundlich. leider war niemand da, der länger als die nächsten eineinhalb Monate dort wohnt, so dass ich nochmal hin muss, um einen Entscheider zu treffen. Aber das wird schon. Baatziland ich komme!