Völlig überraschend eigentlich klar war, dass während der Olympischen Spiele die Berichterstattung – anders als von Chinas Oberköppen geheuchelt versprochen – doch nur mal wieder über ein zensiertes Internet stattfindet.
Ursprünglich und vom IOC angekündigt und großspurig herausposaunt war eine freie Berichterstattung nach westlichen Maßstäben. Was davon übrig bleibt, werden die Spiele zeigen. Die Chinesen verstehen unter ‘frei’ dann wohl unzensierte Nahaufnahmen der Sportlerhintern bei den Gehwettkämpfen?
Wie auch immer. Dass man auf das Gelaber Wort eines kommunistischen Staats nicht viel geben sollte, ist spätestens jetzt hinreichend bekannt. Dieser Umstand wird die Diskussion über Boykotte weiter anheizen. Wobei es an der zeit wäre, nicht über Boykott seitens der Athleten, sondern der Weltpresse zu diskutieren. Der ganzen Show, vorgegaukelten Idylle und Freude darf einfach keine Plattform geboten werden. Sollen die Chinesen doch ihr Olympia-Separee haben. Den Sportlern wärs wurscht, denn Dabeisein ist ja bekanntlich alles

Supertolle Idee. Ein international weltumspannendes original Handzeichen, um während der olympischen Spiele seine Solidarität zu den Tibetern auszudrücken: Einfach den rechten Daumen eingeklappt und dann beide Hände ab nach oben.
