Posts Tagged ‘Social Networks’

Der Bundestag twittert. Doch nicht.

Also gut. zugegebenermaßen hätte man mit etwas Elan und einem leichten Hang zu Recherchearbeit ganz gut selbst herausfinden können, dass nicht so sehr viele deutsche Politiker twittern. Aber Onkel Barack Obama scheint da ganz schön was losgetreten zu haben.

So präsentiert das Meinungsforschungsinstitut Nielsen in einer Studie der neuen Medien das sensationelle Ergebnis zeitraubender Forschungsarbeit: “Deutsche Politiker wandeln auf den (Online-)Spuren von Barack Obama”. Angeblich twitterten 68 deutsche Bundestagsabgeordnete, darunter unser aller Lieblingsfranz, der Müntefering. Wer’s glaubt …

Weiterhin hat “Die SPD die größte Anzahl an Followern, insgesamt 3594 Personen”. Wer kann da noch behaupten, das soziale Internet sei kein Spiegel der realen Gesellschaft? Ich selbst vermute, dass höchstens fünf Abgeordnete des Bundestags twittern. Wahrscheinlich muss man einfach ein bisschen mitlesen, damit man den Unterschied zwischen #tsghessen (Thorsten Schäfer-Gümbel) und #tsghessenspd (Thorsten Schäfer-Gümbel proudly represented by titanic-Redaktion) erkennt. ist aber auch echt verwirrend, zwischen ‘dem Original’ und ‘dem Echten’ unterscheiden zu müssen.

Wer noch follow-würdige Politiker-Twittereien kennt (echte!), möge sie mir bitte unten drunterposten. Dankeschön..

drüber gelesen bei netzpolitik.org

Zaubertrank

Was tut man als Betreiber eines Social Networks, damit man dem Wachstum hinterherwachsen kann? 250.000 neue Nutzer pro Tag sind ein ganz schönes Brett und verlangen der Infrastruktur einiges ab.

Interview mit Jonathan Heiliger, vice president of technical operations bei Facebook.

via hier

Resolut

Social Networks sind ja heute was ganz tolles. Überall wird sozial genetworked, geflirtet, sich ausgetauscht, Fotos bewertet und kommentiert. Durch die hohen Teilnehmerzahlen sind diese Netzwerke eine wahre Goldgrube für die Betreiber. Die verdienen sich mit der Schaltung von Werbung eine goldene Nase. Dass das manchmal drastisch in die Hose gehen kann, beweist Christines Eintrag vom Happy Slip Blog.

Christine hat sich aus gutem Grund etwas an einer bestimmten Bannerwerbung auf MySpace und Friendster gestört und bei beiden Anbietern ihren Account eingestampft. Völlig nachvollziehbar, wie ich finde.

Onlineplattformen dieser Größe haben mit der hohen Zahl ihrer Nutzer auch gleichzeitig eine relativ große Verantwortung, die aber kaum mehr gesehen wird. Das liegt meist an den in den Augen der Verantwortlichen aufpoppenden Dollarzeichen, die den Blick aufs Wesentliche versperren. Ich selber bekomme kaum was mit, da ich einen guten Werbeblocker benutze, aber alles muss man sich ja auch nicht gefallen lassen.