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Nie mehr selbst Aktualisieren

Ja, auch ich habe endlich umgeschaltet. Auf WordPress 2.7

Was soll ich sagen? Ging sehr reibungslos, alle Plugins laufen wie eine Eins, und nichts ist zerschossen. Und wie man das so mitbekommt, braucht man nie mehr von Hand updaten, dank eingebauter Updatefunktion.

Wordpress 2.7

Und sonst? Das Backend ist neu. Mehr kann ich dazu im Moment noch nicht sagen, weil ichs ja erst seit ein paar Minuten laufen hab, und grad wenig Zeit, mich eingehender damit zu beschäftigen. Einen größeren Check gibts dann heute Abend. Was man allerdings schon sagen kann ist, dass das Backend eine Spur langsamer läuft als vorher, kann aber auch am Caching liegen, also den Teufel mal nicht vorm jüngsten Gericht an die Fliegen verfüttern.

Selbstbestimmt surfen

CSS-Code

Ich war heute experimentierfreudig. Aber ich will vorne anfangen. Wer hat sich nicht schon mal aufgeregt, dass die Lieblingsseite irgendwie hässlich ist? Eben. Zwar folgt die Form der Funktion (für gewöhnlich), aber immer wieder denkt man sich dann auch mal: “Das hätt ich aber irgendwie anders gemacht …”

Bei Userstyles.org findet sich eine Art Community. Mit Hilfe eines auf den eingängigen Namen “Stylish” getauften Add-Ons für den geliebten Firefox lassen sich individuelle Stylesheets anlegen, die dann die originalen einer beliebigen Website überschreiben. Das ganze geht wirklich recht fix von der Hand, und darüberhinaus findet man in der Datenbank hunderte fertiger Alternativ-Stylesheets für bekannte Seiten. Darunter auch ein paar deutsche, wie SchülerVZ, Klassiker wie Google und Youtube, Twitter und Konsorten. Neben der bloßen Aufhübschung gibt es auch Userstyles, die echte Anpassung und Mehrwert bringen (ob das alles legal ist kann ich nicht sagen). Individuelle Designs für Youtube entfernen wahlweise die Werbung, die Kommentare o.ä.

Aufmerksam wurde ich mal wieder durch “Mister Pflichtlektüre” Robert Basic, der einen Link präsentierte, um ein alternatives Aussehen vom online-GMail-Client zu erreichen. Durch mich getestet und für sehr gut und brauchbar befunden. Man findet zwar bestimmt auch viel Mist, aber den GMail-Style kann ich nur empfehlen. Dieser ist eben nicht einfach nur hübscher geworden, sondern behält durchweg die grandiose Usability; Sämtliche Buttons und Funktionen sind am gleichen Platz, sehen nur besser aus. Ich hab mich jedenfalls schon in GMail v2 verguckt ;)

Hier der Vergleich:

Alt:

Das alte GMail

Neu:

Das neue GMail

Auf den Bildern kann man wunderbar sehen, dass das Teil wirklich schnieke ist :) Alle Infos zum Selbermachen gibts auf Userstyles.org

Interface-Analyse leicht gemacht

Ein wesentlicher Bestandteil von Onlineangeboten ist die Usability, auf deutsch Benutzerfreundlichkeit. Klar, wenn ich Inhalte vermitteln will, muss mein Angebot bestimmten Regeln folgen, damit meine Zielgruppe Informationen einfach aufnehmen kann.
Wer richtig viel Kohle hat und den Aufwand nicht scheut, gibt Eye Tracking Studien in Auftrag, und lässt das Verhalten von Testpersonen wissenschaftlich untersuchen. Das gibts jetzt auch für Ottonormaldesigner.

Auf der noch relativ jungen Seite Feng-GUI kann man in Sekunden ein Bildschirmfoto des zu untersuchenden Objekts hochladen und dann eine “Heatmap” generieren lassen. Diese zeigt dann den Blicklauf des Durchschnittswebsitebesuchers als grafisches Overlay an. So sieht das beispielsweise für assiprinz.de aus:

assiprinz.de Heatmap

Wie man sehen kann, läuft rund um die Vorankündigung meiner Portfolioseite die beste Party. Vielleicht sollte ich wieder einleitende Bilder über die Posts einfügen ;)

Die Technologie hinter Feng-GUI ist eine Mischung aus allgemeinen neurologischen und Eye-Tracking Studien, und die Ergebnisse erreichen eine Genauigkeit von 70% gegenüber wirklichen Eye-Tracking und Mouse-Tracking Analysen.

Im Prinzip sind 70% sehr wenig. Sollte man meinen. Da jedoch wissenschaftliche Daten und Bildanalyseverfahren nach Kontrast, Hervorhebungen und menschlicher Wahrnehmung zugrunde liegen, kann mans ja ruhig nutzen. Auch wenn es nicht 100%ig genau ist: In Grundzügen kann das sehr augenöffnend sein.

Feng-Gui wäre anscheinend auch was für die Jungs und Mädels von AdTunes (Artikel von Robert Basic) gewesen. Wobei dort die Schwächen auch in anderen Bereichen liegen.